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Der Wissende
AuftraggeberFH Salzburg
GenreKurzfilm
RegieChristian Schega
Laufzeit24:00 Minuten
SpracheDeutsch
FormatDVCProHD
Jahr2008
LandÖsterreich
Nummer027

Sebastian (Thomas Kellner), ein ganz normaler Student, bekommt duch einen Unfall unglaubliche Gedächtnisfähigkeiten die es ihm erlauben, sich alles zu merken was er hört, sieht oder liest. Doch leider bleibt das nicht ohne Folgen.

Was wäre wenn man sich plötzlich alles merken könnte, was man sieht? Was wäre wenn man jeden Text den man liest, sich Wort für Wort merken könnte – und das nach einmaligem Lesen? Was wäre wenn man Sprachen in kürzester Zeit lernen könnte. Was wäre wenn...

Unglaubliche Gedächtnisleistungen faszinieren uns Menschen schon immer. Wer war nicht auf den Klassenkamerad neidisch, der immer schneller lernen konnte als man selbst? Fast jeder kennt solche Situationen und fast jeder wünscht sich besser zu sein. Nur was würden wir tun, wenn wir das alles plötzlich könnten und welchen Preis wären wir bereit dafür zu bezahlen?

Der Hauptcharakter der Geschichte, Sebastian (gespielt von Thomas Kellner) ist ein ganz normaler Student, der durch einen Unfall genau solche Gedächtnisfähigkeiten bekommt. Doch leider bleibt das nicht ohne Folgen. Sein Körper kommt mit den vielen ungefilterten Eindrücken, die bei ihm direkt ins Bewusstsein kommen, nicht zurecht, sodass er bewusstlos wird.

Inspiriert durch eine Reportage über sogenannte Savants, Menschen mit einer Inselbegabung, kam mir die Idee zu dieser Geschichte, die ich auch gerne realisieren wollte. Es wurde auch mal wieder Zeit für einen neuen Kurzfilm und zwar dieses Mal wieder mit Schauspielern. Ab Februar 2008 begann ich dann alle Vorbereitungen zu treffen und das Team und die Schauspieler zusammen zustellen. Eine Sache, die ich bei diesem Film unbedingt ausprobieren wollte, war das HD- Format. Am liebsten hätte ich auch gerne noch einen 35mm-Adapter eingesetzt, aber das hätte dann das eh schon überzogene Mini-Budget hoffnunglos überzogen. Aber auch schon mit dem HD-Format, haben wir tolle Bilder machen können. Das kam vor allem bei der Nachbearbeitung zu tragen, denn man hat einfach mal viermal so viele Pixel wie bei Standard-Definition zur Verfügung und dadurch sind mehr Bildmanipulationen möglich, weil auch schon die Farben in höherer Auflösung aufgezeichnet werden.

Als ich dann alle Leute und Drehorte zusammen hatte, konnte es dann Mitte April losgehen. An drei (sehr langen) Tagen, haben wir dann alle Szenen für den 24-minütigen Film abgedreht. Unter mehreren spektakulären Drehorten, haben wir auch einen ganzen Tag in einem echten Krankenhaus drehen dürfen. Das Krankenhaus-Personal war sogar so freundlich, uns wirklich sämtliche Requisiten kostenlos zur Verfügung zu stellen, sogar bis zum Tropf.

Nach circa sechs Wochen Nachbearbeitungszeit, ist der Film dann fertig geworden. Natürlich habe ich auch bei diesem Film die komplette Musik wieder selbst geschrieben. Ein Freund, Uwe Klöfer, mit dem ich gerade auch an anderen Stücken gearbeitet habe, hat beim Soundtrack eine Klarinette und ein Sopran-Saxophon eingespielt. Da die an einigen Stellen das Hauptthema spielen und das manchmal sogar fast alleine, war das natürlich eine echte Bereicherung für den Soundtrack. Samples klingen einfach nicht so gut und lebendig, wie ein echt gespieltes Instrument. Vielleicht werde ich mal noch Teile des Soundtracks separat veröffentlichen. Mal sehen..

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